Arbeitsmedizinische Assistenten

Bei den arbeitsmedizinischen Assistenten handelt es nicht um nicht ärztliches Personal. In der Regel sind dies Medizinische Fachangestellte:r oder Arzthelfer:innen. In den meisten Fällen haben die MFA noch eine Zusatzausbildung zur Arbeitsmedizinischen Assistenz gemacht. Mit dieser Zusatzausbildung haben die MFs weitreichende Kompetenzen. Folgende Aufgaben haben sie:

  • Beratung der Fachärzte:innen für Arbeitsmedizin.
  • Sie sind Experten in Fragen zum Arbeitsumfeld, bei Arbeiten mit gefährlichen Betriebsstoffen oder großen Belastungen am Arbeitsplatz. Das können neben physischen Belastungen auch psychische, chemische oder biologische Belastungen sein.
  • Ggf. Organisation von Rehabilitation und Wiedereingliederung nach schweren Krankheiten oder auch bei der Umsetzung betrieblicher Schutzmaßnahmen. Dazu gehören die Prävention, der Ablauf der Untersuchungen im Innen- und Außendienst (Terminvergabe, EKG, Ergometrie, Seh- und Hörtest, Lungenfunktionstest, Blutentnahmen) und auch die Auswertung der Ergebnisse.
  • Ggf. dem Arzt:in Therapievorschläge unterbreiten.

Auch das Assistenzpersonal unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht, nach § 203 StGB. Das Assistenzpersonal darf dem somit dem Arbeitgeber keine Ergebnisse über eine durchgeführte Untersuchung oder den Gesundheitszustand des Mitarbeiters übermitteln. In der Regel erfolgt bei solchen anfragen die Verweisung an den betreffen Arzt:in.