Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Bei dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement handelt es sich um ein System zur Gesunderhaltung der Arbeitnehmer während des Arbeitsprozesses. Im wesentlichen besteht es aus drei Säulen:

  1. Dem Arbeitsschutz
  2. Der Arbeitsmedizin
  3. Den individuellen Gesundheitsleistungen der Arbeitgeber

Alle drei Säulen haben einen fließenden Übergang, so das eine klare Trennung nicht immer möglich ist. In vielen Betrieben wurde hierfür eine separate Arbeitsstelle geschaffen. In der Regel ist der Mitarbeiter:in der Geschäftsführung direkt unterstellt und soll diesen Bereich koordinieren und die Geschäftsführung beraten. Somit ist dieser Mitarbeiter:in der direkte Ansprechpartner für die Fachkraft für Arbeitssicherheit, den Arbeitsmediziner:in und den Mitarbeitern des Betriebes. Je nach Größe des Betriebes kann dieser Arbeitsplatz sehr Zeitaufwendig sein und beinhaltet ein großes Maß an Verantwortung.

Neben dem Betriebsmitarbeiter sind in der Regel noch externe Personen im GBM Involviert. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit und der Betriebsarzt:in. Diese Personen bilden den Arbeitssicherheitsausschuss (ASA) der regelmäßig tagen muss. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Über die Hinzuziehung von weiteren Personen entscheidet dann die Geschäftsführung. Dieses Gremium Berät die Unternehmensleitung in Punkto Arbeits- und Gesundheitsschutz und schlägt entsprechende Regelungen vor.

In der Navigation können Sie sich über die einzelnen Säulen genauer informieren.